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Zehnköpfige Familie

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Leben - Politik


Acht Kinder hatte die Familie, über die in 24 Stunden am 25.1.2010 in Sat 1 berichtet wurde. "Zusammen sind wir zehn! Großfamilie sucht Wohnung". Unterstützung seitens Staat, Stadt oder Gemeinde - Null!

 

Wie kommt das, das in Deutschland so enge Grenzen der Normalität gesetzt werden? Ist das noch ein Erbe des Faschismus oder reichen die Wurzeln der Ausgrenzung von "Anders als wir" weiter zurück?

Man kann sich als Deutscher nicht beschweren, über die Deutschen, wenn man ja selbst einer ist und diesem Kollektivgeist daher nur schwer entfliehen kann.

Aber gibt es denn keine Möglichkeit der Veränderung dieses deutschen Kollektivs?

Als Einzelner geht das wohl kaum. Es ist manchmal als würde man in der Wüste nach Wasser rufen. Sollte einer welches haben, braucht er es doch wohl für sich selbst.

Gibt es bei uns irgendwann ein Erwachen des Gemeinwohls? Des füreinander da seins?

Hatten wir nicht großartige Dichter, Denker und Philosophen, die uns den Weg hätten zeigen können? Oder verzweifelten auch sie an dieser narzistisch-stolzen Seele, die zu allererst für sich kämpft.

Ein deutscher Außenminister dessen wichtigste Aufgabe darin besteht, allen zu zeigen, dass er der Außenminister ist (Mathias Richling: http://www.youtube.com/watch?v=5wtdL4GeXkA).

Eine "christliche" Partei, die das sprichwörtliche Kamel streichelt, dass nicht durch das Nadelör geht. 

Die wir wählen, denen wir diese Chance einräumen, weil wir so sind?

Link zur Sendung: http://www.sat1.de/ratgeber_magazine/24stunden/themenarchiv/content/34824/

 

Autor: Oliver Neumann
aktualisiert am 26.Jan.10 um 08:34 Uhr